Die verkehrte Schönheit.
Die Arbeiten von Joanna Mlacka sind inspiriert von der Kargheit der echten Welt. Formen, Objekte, florale Elemente – sie alle scheinen einem vergessenen Universum von verbrauchten Dingen entkommen zu sein. Beschädigt, gekränkt, verletzt und abgelehnt – nun in einer anderen Zeit wieder sorgsam drapiert, zurecht in Ehren gepflegt. „Ich finde Dinge, die mich inspirieren mit der Wahrheit ihrer Geschichten und dann entfalten sie sich in meinen Bildern zu neuen Existenzen.“
Die Monumentalität und Intensität der Darstellungsform verleiht den Objekten die Würde einer neuen Persönlichkeit. Assoziationen, Erinnerungen, fremde Geschichten werden mit verwoben – daher die oft surreale Erscheinung. Es sind Bilder-Metaphern der Wirklichkeit, Symbole und Zeichen, die Fragen aufwerfen über die Natur des Menschen im Kontext seiner Umgebung. Sie verführen, mit ihrer gebrochenen, melancholischen Schönheit in die Welt der Vergänglichkeit hineinzutreten. Es sind Seelenlandschaften, Portraits von Uns Selbst.

